Das gilt von der kleinen menge eines radioaktiven isotops bis zur hintergrundstrahlung aus dem weltall. Da strahlung selbst nicht direkt wahrnehmbar ist, müssen geeignete instrumente für die übersetzung aus dem mikrokosmos gefunden werden. Mit geigerzählern lassen sich ungemusterte zufallsbilder von sehr hoher auflösung erzeugen.


Die gesetze des glücksspiels haben seit der renaissance, entscheidend aber seit dem barock, immer wieder die führenden naturphilosophen und mathematiker beschäftigt: die zeit war reif, um berechenbare gesetzmässigkeiten beim würfelwurf, beim kartenspiel und am glücksrad zu vermuten. Die forscher gingen daran, das glücksspiel unter exakten laborbedingungen zu testen. Erst mals entstanden untersuchungen zu einer geometrie des zufalls (Pascal). Gearbeitet haben an einer ent- und bezifferung des zufalls jeweils die besten wissenschaftler ihrer zeit: Cardano, Galilei, Huygens, Pascal, Leibniz, Newton, Fermat, Buffon, Laplace, Maxwell, Poisson, Fechner, Markoff, Einstein, Planck, von Neumann, Feynman, Pauli, Heisenberg, Ulam.


Erst waren es die gesetze des zufalls, wie er sich in glücksspielen zeigt, die es zu entschlüsseln galt. Und im 20. jahrhundert wird dieses spezialisierte sezierbesteck der wahrscheinlichkeitsrechnung wiederum rückbezüglich zur modellhaften analyse und zum verständnis der